Die Aufgabe „Afrika“ im Kontext auf den Punkt gebracht!

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Afrika ist unser aller Aufgabe und dies gleichermaßen weltweit!

Im Nachgang einer Veranstaltung des Wirtschaftsrat Dresden zum Thema: „Afrika, ein Kontinent im Aufbruch“ an dem ich als Referent (Gepolitische Ökonomie, Geopolitologie) mit den weiteren Referenten E. Hofer (Ehem. Schweizer Botschafter in Lybien, Afrika Referent des Schweizer Außenministeriums und Präsident der UNO Abrüstungskonferenz) sowie Andreas Beckermann (Leiter „Arbeitsgruppe Wirtschaft“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) teilnahmen und im Anschluß meiner weiteren Gespräche / Gesprächspartner direkt in Berlin vor einigen Tagen,  erlauben Sie mir das Thema Afrika in Kurzform zusammenzufassen.

Es ist noch sehr viel zu tun in und mit Afrika, in direkter Nachbarschaft zu Europa liegend, um den gemeinsamen, so notwendigen und insgesamt anvisierten Erfolg für das Land selbst, so auch gerade mit und für ein Europa und damit auch gerade für ein Deutschland zu erreichen.

Marshallplan 2050 und AU Agenda 2063 laufen Gefahr, aus dem PAP* zu laufen!

Wir können es gemeinschaftlich (Deutschland / EU – Marshallplan für Afrika) und mit Afrika (Agenda AU 2063) sicherlich erfolgreich bewerkstelligen, die Ziele gemeinsam zu erreichen!

Allerdings bedarf dies, gerade nun auch auf den real vorliegenden Parametern vor Ort und auf dem gesamten Kontinent, sowie der thematisch in Verbindung stehenden, weiteren geopolitischen / geoökonomischen Faktoren, noch wesentlich breiter aufgestellte Anstrengungen, die allerdings über einen geldwerten Lösungsansatz hinausgehen und anzudenken sind.

Denn bereits heute sind, wenn man sich alle relevanten Parameter und Rahmendaten zu Afrika in der zeitlich geplanten Ablauffolge anschaut, die anvisierten und guten Pläne (Marshallplan und AU 2063) auf dem Kontinent Afrika im *Programmablaufplan (PAP) hinterher und zeigen heute bereits auf, laufen damit Gefahr, dass alles bisherige Gute, Richtige und Angedachte, buchstäblich verpuffen wird.

Doch diesem Risiko müssen wir entgegenwirken, denn wir haben in der Causa Afrika und im Übrigen in den Wechselwirkungen auch für Europa und ein Deutschland insgesamt keine Zeit zur Verfügung, die ein Versagen oder ein Verzögern erlauben wird.

Ich wünschte mir politseitig (Deutschland, Europa und der UN) noch mehr Mut, kompetent und in enger Kooperation, gerade unter Einbeziehung aller dortigen realen Verläufe in der Breite, deren politischen, ökonomischen, sowie soziologischen Rahmendaten im gesamten Afrika, dass man über die bisherigen, sehr lobenswerten Einsätze / Handlungen / Bereitstellung von Mitteln, noch aktiver, so auch im Speziellen mit und über die Verantwortungsnahme / der Aussagen und Pläne der Afrikanischen Union, tätig wird.

Gleichwohl ist es sicher angeraten, dass gerade politseitig über die deutschen Regierungsebene auch Programme, incl. Mittelbereitstellungen, zur Gewinnung deutscher mittelständischer Unternehmen, welche über deren Know How und deren Kompetenzen, über eine direkte geschäftliche Niederlassung und damit Anbindung auf dem Kontinent Afrika, den dortigen Bedarf decken könnten, zur Verfügung gestellt werden würden.

Ohne gemeinsame, weltweite und flächige Anstrengungen, werden wir über die heutigen nicht förderlichen Verläufe in Afrika, die anvisierten Zeitziele (Marshallplan bis 2050 und AU bis 2063) im Aufbau und in der so notwendigen, geordneten Strukturierung und der Beseitigung der Not auf und für den Kontinent Afrika und vor allem für die Menschen schwerlich und flächendeckend Erfolg haben können.

Denn, lösen wir die  „Mamut Aufgabe Afrika“ nicht direkt und umfassend vor Ort und auf dem Kontinent selbst, so werden wir die bereits sichtbaren Auswirkungen und weitere massive Problemstellungen in Europa zu bewältigen haben.

Allerdings mit und in einer gemeinsamen, konzertierten Zusammenarbeit, ist es nach den derzeitigen analytischen Erkenntnissen und unter Bezugnahme zu korrigierender Parameter möglich, dass der Kontinent Afrika insgesamt, gerade für ein Deutschland und damit für die gesamte EU, noch vor den anvisierten Zeitzielen, ein künftiger und in vielerlei Hinsicht sehr guter Handelspartner werden kann.

Herzlichst
Ihr
Thomas H. Stütz

 

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