Barilla wird zum Opfer der Homosexuellen gemacht

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Hintergrund ist ein Artikel desm STERN vom 27. September 2013:  PR-Desaster – Homosexuelle passen nicht ins Barilla-Weltbild

Gedanken über ein erschreckendes Beispiel wie man die „Opferrolle“ herum dreht und aus einer persönlichen und zulässigen unternehmerischen Meinung wie im Fall Barilla eine stigmatisierte Hetzkampagne startet und Barilla dann in der Folge zum Opfer einer kleinen Gruppe in der Gesellschaft, hier am Beispiel der Homosexuellen gemacht wird?

Der Verbraucher will und muss belogen werden.

Mit Ehrlichkeit und einer freien Meinung verdient man kein Geld mehr ist folglich der Tenor in unserer Gesellschaft. Fazit, Man muss nur noch Gefallen können, Lügen gegen sich selbst und gegen andere und Geschichten erzählen, um in dieser sich selbst belügenden Welt gut anzukommen und jeder noch so kleinen Gruppe gefallen. Auch wenn es sich nun in diesem Fall exemplarisch um die Homosexuellen handelt. Und trotzdem, gerade die Werbung verkauft den Sonnenschein und all die Stimulations-Attribute die der Verbraucher gerne sehen will um ihn zum Kauf zu animiert. Wenn man dieses System der Industrie einmal genauer betrachtet, so ist dies im Grunde ein widerwärtiger Zustand. Denn es sagt nichts anderes damit aus, dass der Verbraucher belogen werden will und muss.

Sind die Menschen wirklich derart kurzsichtig?

Nur glauben Sie allen Ernstes, dass ein auf ständigen Lügen und damit Oberflächlichkeit aufgebautes Wirtschafts- und Gesellschafts-System, das grundlegend nach Werten und Wertschätzung sowie einer Meinungsfreiheit schreit, überhaupt noch etwas mit dem was sich hier abspielt zu tun haben kann? Sicher nicht, oder doch? Sind die Menschen wirklich derart kurzsichtig und infantil wie die Industrie diese darstellt? Denn schaue man sich Werbung einmal genauer an, dann erkennt wie man welche Zielgruppe auf welchem Niveau erreichen will. Werbung in Deutschland ist ein Armutszeugnis für die Menschen, denn sie reagieren immer noch auf diese Vorgaben wie Lämmer!

Schein und Show!

Denken Sie einmal kurz darüber nach, ob Sie das wirklich ausschließlich wollen. Nur noch Show, Lügen und Oberflächlichkeit ohne jegliche Substanzwerte. Ist nicht gerade der Mensch, Sie als denkender und fühlender Humanuide darauf angewiesen, Eckwerte und Rahmenbedingungen von Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Nähe und Meinung erleben zu können und erleben zu müssen, um damit überhaupt Vertrauen aufbauen zu können und hierüber eine Lebensgrundlage zu haben? Wollen die Menschen, nämlich Sie dies alles wirklich weiterhin aufs Spiel setzen und damit sich und die wirklichen Menschwerte verlieren?

Dies wäre der Tod des menschlichen Geistes!

Eine Meinungsfreiheit wird immer gleich wo, wenn sie nicht gefallen will sondern ehrlich zum Thema oder zu einer Sache ist, eine differenzierende Meinungen und Einstellungen eben zu Themen und Sachen haben. Es liegt einzig im Auge des einzelnen Betrachters. Wäre dies nicht so, so würden im Übrigen in der Demokratie und die menschliche Entwicklung auf der Stecke bleiben. Gleichwohl wäre dies der Tod des menschlichen Geistes!

Menschen streben nach homogenen Eckwerten!

Menschen streben nach homogenen, ihren Emotionen nahekommenden Eckwerten. Hierzu gehört mit Sicherheit die Kommunikation um sich hierüber austauschen zu können oder aber auch Informationen zu bekommen. Zudem eine Möglichkeit und ein Muss zu Themen und Inhalten auch NEIN sagen zu können und zu müssen. Und dies ist eben ein solcher Fall eines Unternehmers, der sagt ich werbe nicht mit Homosexuellen auf meinen Nudel Packungen oder Werbeplakaten. Na und?

Ist es nicht gerade erst durch diese seit geraumer Zeit sichtbaren, nicht mehr überhörbaren und überaus lockeren neuzeitlichen Umsetzungen / Auslebungen / Outing Faktoren wie hier über den Auslöser der aktuellen Hetzkampagne gegen Barilla sichtbar, dass eine völlig falsch verstandene Demokratie Ausnutzung-und Auslebung dafür verantwortlich zu machen ist.

Hier sind nun völlig unkontrolliert seit Jahren die Werte einer Gesellschaft in eine nicht mehr absehbare und unkalkulierbare Richtung der Haltlosigkeit, der Aggressionen und des Entfernens der Menschen voneinander und in der gesamten Breite fehlerhafter Politik in der Vorbildfunktion und den falschen Strukturen und Handhabungen auch noch forciert worden.

Meinung darf nicht tabuisiert werden!

Aus der Person Barilla der seine Meinung zum Thema Werbung für sein Haus als Unternehmer äußerte und dies auch darf, warum auch nicht, wird über eine Stigmatisierung von abgelehnten Interessensgruppen ein Opfer in Form einer Anti-Barilla Kampagne. Wo bleiben oder sind dann noch die für die Menschen in ihrer Existenz so notwendigen Rahmendaten und Grundwerte auch eben im Umgang mit anderen Meinungen? Meinung darf nicht tabuisiert werden, da sonst demokratische Grundlagenwerte des Menschen untragbar beschnitten werden. Genauso wenig dürfen Kleingruppierungen in einem demokratischen System sich über die Masse versuchen zu ereifern.

Es kann nicht angehen, wenn jemand und ist dies leider nicht nur im Fall Barilla nun zu beobachten der Fall, in der heutigen Zeit seine Meinung zu einem Thema das einem Dritten nicht gefällt äußert, wird er oder sie selbst erst zum Täter stigmatisiert und dann in der Folge Opfer sein. Das grenzt dann schon an die Verfolgung jener, die demokratische freiheitliche und gelebte Werte wie das Recht der Freiheit zur Meinungsäußerung wahrnehmen!

Werden sie erst einmal Selbstbewusst!

Sie, die sie sich für ein „Anders sein“ entschieden haben, werden sie erst einmal Selbstbewusst ob ihrer eigenen persönlichen Ausrichtung. Leben sie damit glücklich und genießen sie es. Jedoch hören sie endlich auf ihr „anders sein wollen “ ständig in die Öffentlichkeit zu brüllen, gleich einem ungezogenen Kleinkind mit verspätetem Trotzverhalten. Getreu dem Motto: Wen ich das nicht bekomme was ich will, brülle und beschwere ich mich, es sind ja immer die anderen schuld.

Ist es denn nicht immer noch die Mehrheit, die es vorzieht eben nicht den von ihnen persönlich gewählten Weg der Gleichgeschlechtlichkeit zu gehen. Wo ist dann liebe Freunde der Homosexuellen hier das Recht der Demokratie für die Mehrheit, um ihnen zu sagen, das wollen wir nicht mehr hören oder sehen, es reicht? Ja nun liebe Freunde der multifunktionalen Geschlechtlichkeit in welchem Wahn in welcher irrealen Weltanschauung und einem irrealen Demokratieverständnis leben sie denn eigentlich alle? Sie haben in der Gesellschaft mittlerweile eine Akzeptanz bekommen, seien sie hierfür dankbar. Doch in ihrem eigenen Interesse, überziehen sie es nicht mit ihrem öffentlichen Treiben.

Der Schuss könnte nach hinten losgehen!

Man könnte sonst nämlich einmal darüber ernsthaft nachdenken, ob man nicht eine Volksbefragung zum Thema ihrer Gesinnungsgruppen der Gleichgeschlechtlichen in der Gesellschaft, in der Politik, im familiären Umfeld, in Fragen zur Adoption und vielem Mehr ins Leben ruft. Und jetzt sollten sie sich nicht wieder gleich beschweren, denn das wäre dann eine demokratische Volksbefragung und Entscheidung, also Demokratie in Reinkultur. Denn auch die Würde der Mehrheit der Menschen, die nicht ihren Weg gehen, ist auch unantastbar!

Oder glauben sie denn wirklich immer noch, in einer Demokratie kann jeder alles machen oder alles und jedes wie auch immer geartetes und selbst empfundenes, öffentlich für buchstäblich den Nabel der Welt erklären zu lassen und im Handeln und in der Sprache weit über ein Maß guten Benehmens hinausgehen? Sicher doch nicht.

Herzlichst
Ihr
Thomas H. Stütz

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