Deutschland und Israel (Begegnungen)

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Erlauben Sie mir und dies ist mir in diesem Fall, eine besondere Ehre, heute einmal einen diese Woche geführten Dialog, offen zu legen. Die Genehmigung der hier korrespondierenden Familie, liegt mir vor. Namen sind allerdings aus Schutzgründen geändert worden.

Anlass meiner Offenlegung ist, dass gerade die Inhalte in diesem Dialog mehr als aufzeigen und ein mehr als gutes Beispiel dafür sind, wie wenig wir zunächst voneinander wissen oder uns bekannt ist.

Vielfach sind dagegen im öffentlichen wie auch im politischen Rahmen, die Grundlagen eines offenen, unbelasteten Umgangs mit einander und gegenseitigen verloren gegangen.

Offenheit, Wertschätzung und Respekt im gegenseitigen Umgang sind unabdingbare Grundlagen einer intelligenten Gesellschaft im 21 Jahrhundert!

Ich würde mir wünschen, dass Sie der Dialog persönlich, auch in Ihrer jeweiligen Situation, in Ihren Ängsten und Ihrer Unzufriedenheit erreicht und Ihnen Kraft gibt, offen und positiv nach vorne zu schauen.

Dialogbeginn

Thomas H. Stütz: (13.12.2016)
Schön, dass es Ihnen gut geht. Auch Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ganz herzliche Grüße Ihr Thomas H. Stütz

Jen. W. :
Vielen lieben Dank!!!!!!!!!!!! All das Beste für Sie und Ihre Lieben auch!!!!!! …wir sind Juden und feiern kein Weihnachten- aber wir freuen uns über jeden der deutsche Bräuche und christliche Werte lebendig halten; Ein super glückliches 2017 für Sie, Herr Stütz. Grüße von Herzen, Jen. mit Vater und Familie

Thomas H. Stütz:
Ich Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit. Es ist mir eine Ehre und die Freude über unser Kennenlernen ist ganz auf meiner Seite. Bitte übermitteln Sie auch meine herzlichsten Grüße an Ihre Familie. Herzlichst Ihr Thomas H. Stütz.

Jen. W. :
Vielen lieben Dank für Ihre herzlichen und wertschätzenden Worte. Man Vater und mein Großonkel in Israel sind große Fans von Ihnen und Ihrer Intelligenz. Wir hoffen für die deutsche Heimat, dass Sie Wirkung haben. Wir lieben Deutschland und die deutsche Kultur. Unser Herz schmerzt jeden Tag, wenn wir sehen dass Deutschland zu einer Region gemacht wird wo jeder der will leben kann. Leute ohne Identität werden sehr leicht zum Spielball der Wirtschaft weil alles wodurch man sich selbst sieht nur noch Konsum und Profit ist. Wir hoffen auf Sie und Ihren Einfluss. Für uns alle. Wir sind Menschen.
Danke dass es Sie gibt. Shalom. Jen.

Thomas H. Stütz:
Wenn Völker und gerade die Menschen Ihre Wurzeln, Ihre Werte, ihren Glauben, ihre Kultur, gleich ob von außen veranlasst oder schlimmer noch, leichtsinnig / leichtfertig von innen heraus in kurzsichtiger Art und Weise, buchstäblich verlassen, so werden die Grundlagen einer jeden Identität und damit die Menschen als solche, in ihrem soziologischen Halt buchstäblich ihre Lebensgrundlagen verlieren. Ein grundsätzlich abzulehnendes Moment. Ein völlig falscher und vor allem die Menschen insgesamt schädigender Weg, der unhaltbare Zustände als Folge im Inneren, wie aber auch über Wechselwirkungen in der gesamten Zivilisation nach sich ziehen wird. Ein massiver Rückschritt in der Entwicklung einer jeden gesellschaftlichen Struktur, innerhalb der Menschheit insgesamt und damit von Beginn an zu unterlassen und nicht zu tolerieren.

Ich bedanke mich für Ihre warmen, ehrlichen Worte. Seien Sie versichert, dass ich mein Streben auf dem Ihnen bekannten Weg, der Verantwortung eben für die Menschen und für ein Miteinander bei höchster Wertschätzung stets vorstehe und dies beschützen werde. Diesen Weg zu gehen und Einfluss zu nehmen, braucht auch Unterstützung, ob sichtbar oder auch im nicht sichtbaren Bereich und in allen Ebenen. So freut es mich sehr, dass gerade auch Ihr Großonkel in Israel mein Wirken und oder mich in Persona mit meiner Haltung befürwortet. Gerne freue ich mich auch über Unterstützung aus Israel heraus. Denn Verantwortung zu übernehmen, bedeutet vor allem nachhaltig die Brücken zu schlagen und zu festigen um hierüber erst gemeinsam Wege in die Zukunft zu gehen.
Shalom Thomas H. Stütz

Jen. W.:
Ich habe meinem Großonkel der jetzt 97 ist, ihre Mail kopiert und geschickt. Er ist sehr erleichtert, dass es noch Leute gibt- wie Sie. Leute wie Sie stehen für uns und welche Werte wir vertreten. Mein Großonkel war im KZ Bergen Belsen; Wir setzen unsere Hoffnung auf Sie und alles was Sie sagen- es ist als würde sie uns aus dem Herzen sprechen. Wir tun unsere möglichstes arme Juden zu unterstützen- wir leben für Solidarität. Finanziell ist es bei uns angespannt- aber wir stehen ganz hinter ihnen. Meinem Dad habe ich Ihr Schreiben auch geschickt- von ihm habe ich bisher noch keine Antwort bekommen. Auf jeden Fall sind Sie unsere Stimme, die Stimme der nicht durch Gelder/ Pöstchen/ Abhängigkeit gekauften prominenten deutschen Juden- wo uns oft der Atmen stock, was sie sagen wofür wir alle stehen sollen. Das ist wenn man sagt Freu Merkel sind DIE Deutschen. Danke für Ihren klugen Geist und ihren Einsatz.
Shalom Jen. mit ganzer Sippe

Thomas H. Stütz:
Eine Anfrage:
Gerne würde ich nachhaltig Zeichen setzen und auch gleich öffentlich Brücken bauen und unsere Kommunikation vorstehendend, jedoch ohne Namen zu nennen, veröffentlichen. Ich bin der Überzeugung, dass dies nachhaltig Zeichen setzt und Bewegungen in die richtige Richtung gesellschaftlich und politisch im Positiven ableitet. Gerne höre ich von Ihnen und würde mich einer Zustimmung sehr erfreuen.
Grüße Thomas H: Stütz

Jen. W.:
Lieber Herr Stütz, mein Großonkel, mein Dad und meine ganze Familie in Amerika (meine Großcousine- deren Mutter war die Tochter von einer Auschwitz Überlebenden) würde sich freuen wenn Sie für uns sprechen würden. Wir sind deutsche Patrioten und uns ist es wichtig das es unsere Heimat weiter so gib, nicht ein deutsches USA – Einheitsbrei daraus wird, wo es nur zählt zu Geld zu kommen. Wir vertrauen Ihnen. Es ist auch für uns sehr schwer, weil es Lobbisten gibt, die eine bestimme Richtung fördern. …………….

In diesem Sinne, danken wir Ihnen.

Wir beten für Sie, dass Sie Gehör finden und die Anerkennung bekommen- die Sie verdienen. All das Beste für Sie.
Shalom, Jen. mit ganzem Familienverbund.

Dialogende

Brücken zu schlagen, bedeutet heute mehr denn je notwendig, den Menschen, die Menschen zu sehen und nicht nur irgendwelche Rahmendaten, welche man meist zudem aus Unkenntnis, meist in der Breite eben doch in die falsche Ecke über Vorurteile beurteilt und schiebt.

Die Zeit ist gekommen, unabdingbar und umgehend auf Grund der vielfachen heutigen Umfelddaten, wieder zu lernen ,dass man sich in unserem Land endlich wieder frei macht, von kurzsichtigen, dummen Unterstelllungen und oder schnellen Vorurteilen auf der basis von Halbwissen oder meist gar keinem.

Denn nur über die Bereitschaft jedes Einzelnen, werden wir langfristig in Deutschland, in Europa und in der gesamten Welt die Chance haben, menschlich und kulturell, trotz oder eben aller Unterschiedlichkeiten, friedlich zusammenzuwachsen.

Und hierfür stehe ich unausweichlich ein.

Herzlichst

Ihr
Thomas H. Stütz

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