Weg frei für die nächste Hilfs-Milliarde

Print Friendly, PDF & Email

Headline Handelsblatt:

Weg frei für die nächste Hilfs-Milliarde (12.12.2015 00:27 Uhr)

„Damit Geld aus dem dritten Hilfspaket fließt, muss Griechenland Bedingungen der Gläubiger erfüllen. Am Freitag verhandelten beide Seiten über einen Privatisierungsfonds – und einigten sich“

Und es ist nicht mehr mir anzusehen!

Schon lange ein desolates und politisch völlig falsch geführtes Land. Griechenland ist niemals mehr auf diesem Wege zu sanieren.

Doch in erster Linie müssen die Menschen in Griechenland dies erkennen und handeln, denn Tsipras ging einen völlig falschen Weg und „verkaufte“ Griechenland, obwohl dieser mehrfach die Chance hatte, dies anderweitig zu gestalten.

Und einmal aus dem Nähkästchen (einmal für die Öffentlichkeit) geplaudert und im Inhalt weis dies der griechische Premier und im damaligen weiteren Sichtbarwerden, auch andere beteiligte Regierungen sehr gut.

Wir haben uns seinerzeit der Sache nachhaltig angenommen und uns u. a. direkt und ganz persönlich an Tsipras gewandt. Einmal ganz abgesehen noch von einigen internationalen, öffentlichen Interviews zur Sache von mir im Thema der griechischen, nationalen wie auch geopolitischen Betrachtung und der Auswirkungen im geopolitischen Gesamtkontext.

Tsipras war über schriftliche Ausführungen und Optionen mitgeteilt und übermittelt worden, wie er wann und warum mit welchen Auswirkungen etwas tun oder eben mit mehr als Vorsicht zu betrachten, einwerten und oder andenken sollte.

Es war im späten Frühjahr 2015 alles auf einem guten Weg und ja eben bis er seinerzeit in der ganz brisanten Nachverhandlungszeit, als alles beidseitig (Griechenland-EU) zu kippen drohte, ganz plötzlich in den USA war und Gespräche führte.

Ein Schelm der Böses dabei denkt?

Danach lenkte Tsipras mit der EU ein und die EU lenkte mit Tsipras ein. Dies obwohl dieser Deal seinerzeit ein ausgemachter Worst Case für Griechenland und damit ein endgültiger Ausverkauf für die Griechen und Griechenland auf eine unabsehbare Zeit darstellte. Tsipras wusste darum.

Griechenland kann und wird sich auf diesem heutigen Weg niemals mehr erholen!

Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass Griechenland zur Drachme zurückkehren sollte und damit auch umgehend die EU verlassen sollte. Mehr dazu unter: www.thomas-h-stuetz.de Rubrik Griechenland und Europäische Union.

Hinsichtlich der Schulden gegenüber der EU sollte Tsipras einen Schuldenschnitt verlangen und hierbei nicht locker lassen. Denn derzeit kann er nur noch staatlichen Grund und Boden und weiteres staatliches Eigentum an die Gläubiger verramschen. Ja und danach?

Alles war schon einmal auf dem Tisch gewesen, doch nur Tsipras und einige Wenige, (jedoch nicht Griechen aus dem eigenen Land / Lager) wissen warum Tsipras seinerzeit den wissentlich falschen und für das griechische Volk nachhaltigsten, negativen und übelsten Weg für sein Land ging.

Wir werden alle mit Griechenland noch einiges in der nahen Zukunft erleben. Alles, nur nichts nachhaltig Gutes für das Land und vor allem nicht für die Menschen in Griechenland.

Herzlichst
Ihr
Thomas H. Stütz

Schreibe einen Kommentar