Die Politik macht völlig unnötig, einen Fehler nach dem anderen – Teil 1

An diesem Punkt wird sichtbar, wie die Politik einen Fehler nach dem anderen macht!

Völlig unnötig!

Denn speziell eben die Politik sollte sich immer bewusst sein, dass es Politik außerhalb der Politik gibt, welche die Kompetenz und die Gabe der echten Vorausschau haben!

Im Übrigen ist jegliche Vorausschau auch in den Wechselwirkungen aller Akteure und aller Reaktionen auf Basis von heute für das kommende schon umfassend bekannt und sichtbar!

Liebe Politik; Können sie sich nur im Ansatz vorstellen, wie das was sie tun auf jemanden wirkt; der eben diese echte Kompetenzen und die Vorausschau hat?

Hier nun zur kurz Information bereits aus 03.2011 veröffentlicht über:
Auszug aus dem Buch
Der Domino-Effekt, die EU-Lüge und weltweite Täuschungen“ erschienen 12.2011

2.1.7 Russische Föderation

Der russische Bär. Ein Land mit Seele und mit tief verankerten Wurzeln in der Historie. Ein faszinierendes und stolzes Land, beseelt mit Menschen, deren Herzlichkeit und Gastfreundschaft kaum zu übertreffen ist. Und dies unabhängig, ob in ärmsten Verhältnissen lebend oder nicht. Die ehrlich gemeinte Wertschätzung eines Menschen in der russischen Kultur, als Gast oder Freund geht weit über das hinaus, was im Westen über dieses Land bekannt ist.

Der heute in den Großstädten sichtbare neuzeitliche Pomp ist nicht repräsentativ für die Bevölkerung quer durchs gesamte Land. Vielfach leben die Menschen in den ärmlichsten Verhältnissen und auf einem minimalen Niveau. Oft einsam in endlosen Gebieten mit einer sehr geringen Besiedlungsdichte.

Sicherlich hat dieses Land und vor allen Dingen seine Menschen in seiner Geschichte, zuerst auf Basis der zaristischen Führung, dann mit der kommunistischen Kaderführung, viel Schlechtes und Negatives und viel Leid ertragen müssen.

Seit den Reformen 1992, der Teilprivatisierung und dem Weg zur Demokratisierung, laufen die ersten Versuche, sich als ein Wirtschaftsland nach westlichem Vorbild zu entwickeln. Dieser Versuch scheiterte allerdings vehement mit einem Kollaps der Wirtschaft und dies ging bis zur Hungersnot in dieser Zeit.

Nach der Finanzkrise 1998 konnte dieses Land sich ab dem Jahre 2000 mit Hilfe seiner Rohstoffe wie Öl, Gas und Stahl und der seinerzeit hohen Marktpreise erholen. Diese Entwicklung begünstigte zudem eine Steuerreform und den Rückfluss von immensen Kapitalbeträgen in das Land zurück.

Russland, ein Land mit unglaublichen und noch ungenutzten Bodenschätzen wie Öl und Gas und einer Vielzahl weiterer Rohstoffe. Zwar konnte in den vergangenen Jahren die Förderung der Rohstoffe gesteigert werden, allerdings entspricht dies nur einem Bruchteil des noch Möglichen. Die russische Wirtschaft und damit auch die Arbeitsplätze haben sich ab 2005 sichtbar erholt. Allerdings hat Russland nach wie vor in der Breite ein Armutsproblem.

Die technischen Grundlagen und Ausrüstungen sind vielfach in einem maroden und desolaten Zustand. Das Geld zur Sanierung ist nicht vorhanden oder wird nicht zur Verfügung gestellt. Hier ist eine Reinvestition in die künftigen Grundlagen des Landes und seinen möglichen Produktionswert in der Breite sicherlich angeraten und zwingend notwendig.

Sicherlich, Russland ist ein sich entwickelndes Land, welches in allen Bereichen bestens ausgebildete Fachleute, die auf ihren Gebieten weltweit führend sind, zur Verfügung hat. Allerdings tut sich Russland bis heute von innen heraus schwer damit, über die alten Strukturen und unter Zugrundelegung der Traditionen den Weg in die Moderne zu finden und zuzulassen.

Im Bereich der Finanzsysteme, über den Bereich der staatlichen Kontrolle bis hin zur Bereicherungsmentalität Einzelner, sind die heutigen Grundlagen als nicht gut für eine Entwicklung in der Gesamtheit innerhalb dieses Landes anzusehen. Viel zu sehr herrschen noch innere differente Machtstrukturen und Ressourcen, die kontraproduktiv zu einer gesunden und unabdingbar notwendigen Entwicklung stehen.

Die nun weltweit mit viel Geld und durch sicheres Auftreten auffallenden russischen Touristen sind in der Gesamtzahl aller Russen in der Minderheit. Wer will es diesen Menschen verübeln, wenn sie sich mit ihrem eigenen Stolz die Wünsche erfüllen, welche in einer westlichen Welt an der Tagesordnung waren und sind. Ein kleiner Befreiungsschlag einer noch kleinen Minderheit.

Allerdings wird dies in Kombination mit den außerordentlich guten Beziehungen des Staates weltweit über kurz oder lang dazu führen, dass die russische Föderation in wirtschaftlichen Bereichen mit Know-how weltweit ihren Platz einnehmen wird. Es werden wohl noch ein paar Jahre vergehen müssen, die für die Umstrukturierung und Neuorientierung des Landes notwendig sind. Allerdings wird es mit Hilfe eines vertrauensvollen Partners, auch Handelspartners wie z. B. Deutschland, seinen Weg gehen.

Auch die innere wirtschaftliche Führungs-Orientierung und Ausbildung soll auf den Grundlagen der deutschen Geschäftspraktiken und Mentalität basieren und ist sicher nicht zum Nachteil für dieses Land. Schon vor Jahren hat man damit begonnen, nach deutschen Geschäftsmodellen und im Bereich Führungsmanagement sich deutsches Fachwissen zu holen und den künftigen Führungskräften im eigenen Land beizubringen.

Die hier schon aus der Historie heraus bestehenden Verbindungen zu Deutschland und das Verständnis füreinander werden auch für die Zukunft im Rahmen der Zusammenarbeit und der Unterstützung für die Russische Föderation langfristig auf solider Basis Rechnung tragen.

Beide Länder sind langjährige Handelspartner. Russland erhält hauptsächlich industrielle Fertigprodukte und Deutschland Öl und Gas. Bereits 2005 mit einem gemein-samen Handelsvolumen in der Größenordnung von 38 Mrd. Euro und steigend. Überdies verfügt die Russische Föderation über weltweit sehr gute Verbindungen und Handelsbeziehungen. Es ist sicherlich an der Zeit, dass dieses Land den Sprung in die freie und internationale Marktwirtschaft findet.

Als eine heute noch weltweit führende Atommacht, als ein militärisches, unter Waffen gut ausgestattetes Land auf der Welt, wird dieses Land auch in der Zukunft weltweit eine maßgebliche Rolle spielen.

Die sich aus der Historie und der Präsenz ergebende künftige Rolle der Russischen Föderation wird dieses Land in eine entscheidende weltweite Position bringen. Allerdings nur in Kooperation einer wirtschaftlichen wie militärischen Allianz. Wobei sich hierbei unter Zugrundelegung von historischen, geographischen und strategischen Aspekten eine Allianz mit Deutschland und Teilen der EU anbietet und realistisch sein würde.

Sicherlich ist dies als Gegengewicht zur künftigen Positionierungen von Asien und Amerika wichtig. Wobei die Abgrenzung zu den USA nicht auf einer persönlichen Ausgrenzung oder einer Ablehnung basiert, sondern vielmehr eine Addition vieler vorliegender und maßgeblicher Faktoren ist, wie z. B. aufgrund der Größe und Machtansprüche beider Staaten, der Ansichten, der Führungseigenschaften usw., die auf den historischen und heutigen Grundlagen keine direkte Verbindung zulassen werden.

Auch ist der strategische Schachzug von Premier Putin in 2011 eine neue Wirtschaftsbündnisstruktur mit China anzudenken, wie in einer Verlautbarung in den Medien zu sehen, nicht unüberlegt. Er würde so noch mehr das Kapital und seinen Einfluss in den Vordergrund rücken. Zudem könnte er somit im eigenen Land die noch nicht genutzten Ressourcen fördern, nicht zuletzt aber auch ein derartiges Bündnis zur Erweiterung seiner bisher schon mächtigen Position im Land und in der Regierung und als Nebeneffekt zum Ausbau des eigenen Profits nutzen.

Dies wurde bereits eingeläutet, als im Herbst 2011 Putin in einer Abstimmung zum nächsten Präsidentschaftskandidaten für 2012 nominiert wurde. Der Kampf zwischen den konservativen Pro-Putin-Kräften und den progressiven Medwedew-Anhängern ist mit dem Sieg zugunsten Putin ausgegangen. Die konservative Gruppe um Putin und dessen Netzwerk incl. der FSB (Inlandsgeheimdienst), dessen Direktor Putin einst war, und den hier unterstellten alten KGB-Strukturen (Putin war hier Ex-Offizier) – der gesamte militärindustrielle Komplex, die Miliz und der Rohstoffsektor – setzten sich durch und sind hierbei „größer und einflussreicher“ gewesen als zunächst erwartet.

Allerdings werden seit langem innerhalb der Führung der Russischen Föderation zwischen den Lagern des Präsidenten Medwedew und des Premier Putin (Ex-KGB, FSB-Direktor) Grabenkriege ausgefochten. Nicht zuletzt unter Einsatz der alten KGB-Strukturen und dem Einfluss von Putin, auf der anderen Seite Präsident Medwedew mit dem FSB, dem heutigen Dienst zur Kontrolle des alten KGB und dem eigentlichen Geheimdienst, dem SWR und dessen Führungsstab. Bereits seit langem wird innerhalb des Kremls strategisch agiert. Es ist derzeit davon auszugehen, dass sich innerhalb des Kremls und den bisherigen Ministerpositionen Änderungen ergeben.

Dadurch wird sichtbar, dass die Zeit der humanistischen und intellektuellen Bewegung, vertreten durch Medwedew, vorüber ist. Nun wird sich Putin, der sich bereits seit Jahren auf dem Weg befindet und die Rahmendaten für 2012 vorbereitet hat, nach wahrscheinlicher Übernahme des Präsidentenamtes für ein starkes Russland einsetzen und sich in der Zeit des breiten Aufbaus und der Stärkung Russlands um dessen Liquidität kümmern.

Er wird intelligent genug sein, erst einmal die eingeleiteten Gesetze, die noch unter Medwedew abgesegnet wurden, wirken zu lassen. Er wird sich dies anschauen, um zunächst Zeit zu gewinnen und sich dann im Land selbst über die breite Masse, die noch nicht sicher als Pro-Putin gilt, vermarkten müssen. Außenpolitisch wird dieser Regierungswechsel sicher sehr spannend, da man natürlich um den Hardliner Putin weiß, der als Verhandlungspartner und als Führungspersönlichkeit Durchsetzungsvermögen im Übermaß besitzt. Zudem steigt natürlich die Angst, dass Russland, Wachstum vorausgesetzt, wieder eine große Rolle, nicht nur in wirtschaftlichen Bereichen spielen wird.

Dies wird zunächst allen voran die USA in Angst versetzen, allerdings die Nato ebenso.

Gerade in jüngster Zeit wurden mit Deutschland und Frankreich in Kooperation Gespräche geführt, gemeinsam in wirtschaftliche Wege zu investieren und diese zu gehen. Sicherlich spielen in diesem Zusammenhang auch die Rahmendaten über Deutschland, das aktuell als zweijähriges Gastmitglied in der UNO aufgenommen wurde, sowie das Thema Atomschild, eine nicht unwesentliche Rolle. Hier wird sich die Russische Föderation in ihrer Haltung und ihrer Position und um das Wissen der USA, ihren Plänen sowie dem „Machtanspruchsdenken“ sicherlich nicht zurückhalten lassen, mit Vehemenz eine weltweite Präsenz- und Positionssicherung vorzunehmen.

Der derzeitige, schon im Gang befindliche Veränderungsprozess im Land, aber auch der EU, der Wirtschaftsdaten und Rahmendaten der USA, der strategischen Ausrichtung und das Vorgehen von China weltweit, sind nur einige von vielen Faktoren, die untrennbar mit der Haltung und Neuausrichtung der Russischen Föderation zusammenhängen werden.

Unabhängig davon wird jedoch über die Maßen sichtbar, dass sich die Russische Föderation öffnet und integrativ als verlässlicher Kooperationspartner der Zukunft die ersten Schritte unternimmt. Um langfristig das eigene Land über den Export zu finanzieren, bedarf es im Vorfeld der Klärung von echten und funktionalen Partnerschaften und der Investitionen sowie im Bereich der Fremdinvestitionen in Russland. Es wird hierbei umgehend und notwendigerweise angeraten sein, auch in die Infrastruktur, hinsichtlich der Basis von Lebensqualität, der Entgegenwirkung der inneren geldwerten Inflation und in die Modernisierung des Bankenwesens zu investieren.

Allerdings muss auch die zur Verfügungstellung von Mitteln/Liquidität gesichert werden, um die Basis einer Entwicklung im eigenen Land zu begründen. Die Förderung der eigenen Rohstoffe und Bodenschätze sowie die Schaffung der hierzu notwendigen, internationalen Attraktivität in der Vermarktung bedürfen noch unfassbar vieler Anstrengungen.

Ein Kreislauf, der in Verbindung mit der künftigen Haltung und Ausrichtung sowie einer schnellen Umsetzung zum kooperativen und positiven Erfolg führen kann.

Nur über den Weg wirtschaftlicher und militärischer Allianzen kann die Russische Föderation im internationalen Markt langfristig bestehen und sich positionieren, um zudem die langfristig innere Liquidität und damit die benötigten Reinvestitionsgelder zum Aufbau der eigenen Wirtschaft zu erreichen.

Wenn nun zudem Putin noch, wie von ihm verlautet, ein eigenes Wirtschaftsbündnis unter Einbeziehung Chinas anstrebt und ins Leben rufen will und wird, dann kann man sich unschwer ausrechnen, was dies in den Bereichen der Präsens- Wirtschafts- und Machtpositionen für Russland im weltlichen Gesamtgebilde bedeutet.

Zudem ist China daran interessiert, hierbei sehr gerne dar-über nachzudenken als Bündnispartner Russlands zu fungieren. Dies führt nicht nur dazu weitere Geschäftsvolumina und somit Devisen zu generieren, sondern führt auch zu einer starken Bündnisposition gegenüber Russland. Weiterhin sichert sich China zudem durch ihre Grenznähe zu Russland und deren noch nicht genutztes Potential, eine Kontrollfunktion. Denn Russland gilt aus der Warte Chinas heraus als brandgefährlicher Kontrahent für den eigenen strategisch angestrebten Gesamtplan der wirtschaftlichen Weltbeherrschung.

In der Tat könnte Russland nach Erlangung von notwendiger Liquidität als erstarkte Wirtschafts- und auch wieder moderne Militärmacht, China und seinem Plan der Weltwirtschaftskontrolle sehr gefährlich werden.

Allerdings wird sich Putin, der als brillanter Stratege gilt, gut überlegen, welche weiteren Schritte er gehen wird. In diesem Zusammenhang sollte Russland bereits schon heute in Fragen der zur Verfügung stehenden Liquidität nicht unterschätzt werden. Diese ist vorhanden und wartet auf ihren Einsatz.

Man wird sehen, wie die Verbindung Russlands zu Deutschland sein wird. Sicher kann man davon ausgehen, dass Deutschland eine der zentralen Partnerrollen im Fort-gang Russlands spielen wird.

Schlussendlich sollte sich die gesamte Welt, auch im speziellen die USA, darauf einstellen, dass durch die derzeitigen globalen Wirtschaft- und Machtverschiebungen Russland die Chance hat, wieder zu einem russischen Bären mit internationalem und militärischem Gewicht aufzusteigen.

Herzlichst
Ihr
Thomas H. Stütz

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