China, oder die Enttäuschung Deutschlands über sich selbst?

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Gleich zu Beginn, wenn aktuell ein politisches Deutschland, eine EU-Führung glauben, über Strafzölle, Sanktionen, Protektionismus oder Embargos, China oder die Veränderungsprozesse der Weltpolitik / der Weltwirtschaft und damit leistungsfähige Ländern zu stoppen, gar zu kontrollieren, dann irrt man sich gewaltig!

Die Welt verändert sich, doch eine kurzsichtige deutsche Politik fällt im antiquierten Modus gänzlich durch!

Immense Veränderungsprozesse weltweit und damit einhergehende globale, politische, aber vor allem wirtschaftliche, veränderte Rahmendaten und Kreisläufe, treffen seit Langem auf einen viel zu „antiquierten und kurzsichtigen Westen“, ein politisches Deutschland / eine EU.

Höchste Zeit, die korrekten Wege in die Realität zu beschreiten!

Der aktuelle wirtschaftliche Konflikt mit China offenbart in erster Linie lediglich die eigene Schwäche, primär eines politisch ideologisierten Deutschlands und seiner nicht besonders durchdachten Transformationsbestrebungen im Kontext von weltweiten Realitäten.

Die heutigen deutsch politischen Grundlagen genügen einfach nicht mehr für die Welt!

Unabdingbare Basiswerte einer künftigen deutsch politischen, wie wirtschaftlichen Stellung in der Welt, sind Kompetenzen, Leistung / Leistungsbilanzen, Weitblick, Vorausschau und vor allem ein Kodex, der trotz und gerade aller strategischer Gedanken, ein unerschütterliches Vertrauensverhältnis zu den Partnern der Welt aufbaut und verankert.

Doch leider verspielte man politisch bereits große Teile der einstigen fundamentalen Verankerung im Außenbild der Welt.

So ist es an der Zeit, dass man sich im Land, seiner Wirtschaft, seinem Mittelstand emanzipiert und Wirtschaft und damit Erfolg nicht mehr nur Politikern und deren ideologisch, kruden Haltungen überlässt.

Auch nicht weiterhin glaubt, die Welt kann nur über Politik Türen öffnen und Geschäfte zeichnen und Vertrauensverhältnisse aufbauen, denn dies ist ein Irrglaube!

Im Thema China irrt ein politisches Deutschland ebenso wie eine EU-Führung!

Im Thema China kann deshalb nur die Empfehlung für Deutschland und damit seiner gesamten Wirtschaft sein, China nicht weiterhin als wirtschaftlichen Angstgegner zu sehen, sondern als einen Partner, der ebenso einen Kodex einer vertrauensbildenden Zukunft mit dem Westen sucht.

Dies im Übrigen bereits meine Ergebnisse aus meinen Gesprächen im Jahr 2018 mit der chinesischen Regierung u. a. Themen, die künftige wirtschaftliche Welt, die WTO-Regeln, sowie eine künftige Grundlage / Vertrauensbildung der Partner zueinander.

China wünscht immer noch eine wertgeschätzte Zusammenarbeit auf Augenhöhe, jedoch eben keine westliche Besserwisserei oder gar in Teilen westliche Arroganz in Auftreten und Sprache!

Ich bin davon überzeugt, dass eine kleine und kompetente Polit- / Wirtschaftsdelegation ohne großen Widerstand über direkte Gespräche mit der chinesischen Regierung, umgehend die heute latenten Diskrepanzen lösen werden kann.

Zeit jetzt umzudenken, Zeit jetzt alte Zöpfe abzuschneiden und hin zu einem offenen, modernen und international ausgerichteten politischen Handeln und damit einem international modernen Deutschland der Zukunft.

Herzlichst
Ihr
Thomas H. Stütz

 
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