Und wie geht die AfD realpolitisch und faktisch nun auch für sich selbst mit Aktuellem um?

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Hintergrund ist ein Artikel auf Fokus Online vom 29. März 2016, 812 Uhr: Deutscher Bundestag: Abgeordnete erhöhen ihre Diäten um 2,7 Prozent

„Im Juli dieses Jahres steigen die Diäten und Renten der Bundestagsabgeordneten erneut. Um 2,7 Prozent gemäß der Entwicklung des Nominallohnindexes. 9327 Euro bekommen Mandatare dann monatlich. Auch bei den Renten gibt es Neuerungen“

Damit stellt sich dann bereits heute, gerade an dieser Stelle grundlegend und vorsorglich die Frage nach einer AfD-Partei als „Politneuling“?

Gibt es seitens der Abgeordneten der AfD insgesamt „Verzichtserklärungen“?

Gibt es denn bereits seitens der politischen Abgeordneten der AfD insgesamt „Verzichtserklärungen“ zu Vergütungen aus der Haushaltskasse in politischen Ämtern?

Denn dies wäre mehr als konsequent und gerade von einer AfD in Ihrer zumindest verbalen politischen Vollmundigkeit der letzten Monate für heute und für die Zukunft zu erwarten!

Somit würde dies dann folglich alle AfD-Mitglieder / -Abgeordneten, welche in die Landtage eingezogen sind und evtl. 2017 in den Bundestag einziehen werden, betreffen. Natürlich nicht zu vergessen sind die AfD Präsidiumsmitglieder Beatrix von Storch und Marcus Pretzell im Europa Parlament.

Die Werbesätze müssen Gehalt bekommen

Gerade durch die bereits seit Monaten andauernden gegenseitigen aggressiven, polemischen und oftmals infantilen politischen, wie öffentlichen Diskussionen und Auseinandersetzungen um „Wer ist gut in der Politik und wer ist schlecht, wer hat Recht und wer hat Unrecht“ täte die AfD gut daran, faktisch endlich mit Taten zu beweisen, dass die oft ausgesprochenen plattitüdenhaft Werbesätze, bisher völlig inhaltlich ohne Wert, im politischen Alltag für das Land und die Menschen im Land zumindest einmal Gehalt bekommen.

Und einmal Hand aufs Herz:

Sollten wir nicht endlich und vor allem notwendiger Weise beginnen, insgesamt faktischer und damit ausgewogener und letztlich realer in den Darstellungen, gerade auf den politischen Ebenen und speziell auch zu einer AfD stehen?

Denn eines ist sicher auch in der AfD unbestritten und als selbstübernommene Pflicht von diesen zu erwarten.

Dass sich eine AfD heute mit ihren Werbeplakaten wie hier als Bild im Inhalt, nicht weiter mit Halbsätzen und Plattitüden antritt und sich auch nicht mehr, wie geschehen, als politische Neulinge in den Landtagen Zeit zum Lernen ausbedingen. Denn eine starke deutsche Wirtschaftsnation Deutschland verträgt dies sicher nicht und niemals.

Ansonsten beginnen wir nun politisch noch weiter unten, als wir bereits derzeit schon sind?

Wirtschaftlich und soziologisch wäre dies allemal nicht akzeptabel und oder tolerierbar.

Zudem kommt man nicht umhin, sich auch mit dem AfD 10 Punkte Programm auseinanderzusetzen, welches in sich geschlossen faktisch nicht nur als laienhaft, sondern auch als antiquiert zu bezeichnen ist? Sicherlich gut gemeint, doch eben nicht wie man erwarten müsste, professionell durchdacht!

Zu guter Letzt liebe AfD in Ihrem eigenen Interesse:

Auf diesem heutigen Niveau ihrer Aussagen, ihrer Haltungen und ihrer Hintergrundkonstrukte, basiert ihr heutiger Erfolg nicht auf Kompetenzen, sondern auf einer emotionalen Frustreaktion der Bürger im Land, die einfach, ob der bisherigen politischen Haltungen der etablierten Parteien müde und buchstäblich frustriert sind.

Es reicht niemals für die Hochpolitik!

Doch auf dieser heutigen Basis und auf den Grundlagen ihrer bisherigen Darstellungen, inhaltlich, wie im Auftreten der Akteurinnen und Akteure, reicht dies niemals für eine deutsche oder europäische Hochpolitik der Zukunft aus, die unabdingbar von Nöten ist und sein wird.

Es zählen einzig und ausschließlich Fakten, Fakten, Fakten und sonst nichts!

Und ich habe bei diesen Gedanken im Kontext aller relevanten Faktoren um ihren Habitus und ihren geistigen Ausrichtungen mehr als Bauchschmerzen!

Herzlichst
Ihr
Thomas H. Stütz

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