Papst Franziskus – Das Strafrecht der Vatikanstadt

Hintergrund ist ein Apostolisches Schreiben in Form eines «motu proprio» Seiner Heiligkeit Papst Franziskus vom 11. Juli 2013:  Über die Gerichtsbarkeit der Rechtsorgane des Staates der Vatikanstadt im Bereich des Strafrechts 

Papst Franziskus hat den Knopf gedrückt.

Auch wenn es den gesamten Lobbyisten, der Politik und manchen sehr einflussreichen Gruppierungen mit sehr alter Tradition, Wurzeln und Vernetzungen nicht gefällt, Papst Franziskus hat hier auf den völlig richtigen Knopf an der richtigen Stelle gedrückt. Ein Novum in der Konsequenz der Entscheidung und der Tragweite für die Zukunft auch wenn die Masse nicht im Ansatz erahnt, was der Papsterlass weltweit hierdurch in Gang setzen wird.

Eine clevere und strategisch kluge Entscheidung.

Denn genau hier in den strukturellen und einflussnehmenden Stabsstellen die sich national und international im großen „Spiel“ viel zu oft über geheime und weniger geheime Logen und Verbindungen kanalisieren und eben genau über diese Positionen Macht ausüben und Richtung vorgeben, war anzusetzen. Eine gut vorbereitete, vorausschauende , clevere und sehr strategisch kluge Entscheidung, da der Erlass mitten ins Zentrum der Strukturen mit Ihren Netzwerken trifft.

Es wird davon auszugehen sein, dass der Inhalt des Erlasses in der direkten Durchführung so geradlinig und konsequent umgesetzt wird. Es würde mich auch nicht wundern, wenn wir bereits in Kürze von dem einen oder anderen Fall hören oder lesen werden, an dem Rom, respektive der Papst, den neuen Erlass anwenden wird. Dies wäre zudem auch die notwendige Konsequenz aus dem Inhalt des Erlasses, der täglichen Realität und den vorhandenen Strukturen in vorrausschauender Betrachtung entgegenzutreten. Hieraus würde dann über ein erstes Exempel zudem ein internationaler Wirkgrad erwachsen, der die Nachhaltigkeit und Ernsthaftigkeit des Papstes und Roms massiv stärken wird.

Eine weltweite Signalwirkung.

Somit wäre dies dann nicht nur eine unglaubliche weltweite kirchliche wie politische Signalwirkung, sondern auch eine der sich auf die internationalen Wirtschaftsebenen auswirken wird. Strukturen und alte, nicht ehrenwerte und menschenverachtende Netzwerke, auch Banken werden durch diesen Erlass direkt am „Nerv“ getroffen. Gleichwohl wird dies nachhaltig das Standing und die Durchsetzungskraft von Franziskus im Amt und Rom in der Neuausrichtung bestätigen.

Dass die Medien dies nicht umfassend öffentlich aufgreifen, ist nicht verwunderlich. Allein hieraus wird deutlich, wie vehement dieser Erlass den Strukturen sehr große Sorge bereitet. Für eben diese nicht wünschenswerten Strukturen, aber sehr aktiv und vorhanden, nicht auszudenken, wenn dieser Erlass im Inhalt öffentlich in aller Munde und bekannt wäre. Also fragen wir uns wer und welche Gruppierungen die Medien schon lange als Werkzeug benutzen, kontrollieren und steuern.

Noch unterschätzt man Franziskus ganz gehörig.

Und er macht sich dies zu Nutze und dies mit einer großen strategischen Brillanz. Zudem sollte man nicht im Ansatz glauben, dass der Papst irgendein schwacher Papst aus Südamerika sei, der keinen weltweiten oder innerkirchlichen Einfluss hat. Weit gefehlt.

Wie ich bereits bei seinem Amtsantritt formulierte, Franziskus wird massiv und umfassend aktiv werden und dies in kürzester Zeit. Gehen wir davon aus, dass dies nur der Anfang ist.

Franziskus alles erdenklich Gute und Gottes Segen.

Herzlichst
Ihr
Thomas H. Stütz

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